Hallo ihr Lieben, 

es war eine riesengroße Freude für uns, viele von euch während unserer Zeit in Deutschland wiederzusehen, und manchen von euch das erste Mal zu begegnen! 


Vielen Dank

  • für euer Interesse an unserem Leben und Dienst
  • dass ihr gekommen seid, um von uns bei Missionsvorträgen landauf, landab zu hören
  • für die Einladung in verschiedenen Gemeinden zu predigen
  • für ermutigende Worte und die vielen Zusagen, uns im Gebet weiter zu tragen
  • für eure Gastfreundschaft, liebevoll zubereitetes Essen und die Gemeinschaft am Tisch
  • für tiefgehende Gespräche und das gemeinsame Gebet
  • für Autos, die uns von A nach B getragen haben
  • dass ihr euch von Jesus habt bewegen lassen, mit uns verbunden zu sein - freundschaftlich, geistlich, hingegeben, betend, gebend, und mit-glaubend. 


Und danke, Jesus, dass du uns so viele liebe Menschen an unsere Seite gestellt hast! Danke für die Bewahrung bei ca. 8500 km auf deutschen manchmal doch recht winterlichen Straßen in 10 Wochen. Danke für so viel Segen, den wir empfangen haben und mitnehmen durften nach Tansania!


Da sind wir nun mittlerweile gut angekommen und stecken schon mitten in schöner und auch herausfordernder Arbeit. 

Gemeinsam für die Heilung zerbrochener Herzen

Wenn euch nun

der Sohn frei macht,

so seid ihr wirklich frei.

(Joh 8,36) 


Ein wichtiger Dienst, in den wir uns investieren möchten, ist das Thema der Traumaheilung. Ich habe eine ganz konkrete Frage: Möchtet ihr euch mit eurer Gemeinde oder auch privat mitbeteiligen an Schulungen für 60 Pastoren und Leiter zum Thema Traumabewältigung, die jetzt im März stattfinden?


Wir sehen einen sehr großen Bedarf hier im Land, den Kirchen und Gemeinden mit unserer Expertise zur Seite zu stehen, besonders jetzt nach all den Unruhen Ende des Jahres 2025. In vielen tansanischen Kulturen wird manch schlimme Lebenserfahrung unter den Teppich gekehrt. Auch in Kirchen und Gemeinden wird einer sehr verletzten oder trauernden Person ganz schnell gesagt: „Hör auf zu weinen!“ Wie anders haben wir den Gott der Bibel kennenlernen dürfen, der unsere Tränen zählt und uns tröstet wie einen seine Mutter tröstet, dessen guter Geist Klagelieder inspiriert hat und sich für uns in unaussprechlichem Seufzen vor Gott einsetzt! 


So entwickelten Mitarbeiter von unserer Organisation SIL ein Bibel-basiertes Programm für Menschen mit traumatischen Erfahrungen. In kleinen Gruppen treffen sich die Teilnehmer, um über Beispielgeschichten aus dem Leben und aus der Bibel ins Gespräch zu kommen. Sie sind eingeladen, sich auf den heilsamen Prozess der Vergebung und Erneuerung einzulassen.


Vom 16.-20. März konnten wir 27 Leiter in unser SIL Büro nach Mbeya zu einer Schulung einladen. Vom 22.-27. März wird es in Dar es Salaam eine weitere Schulung geben, zu der wir in ganz Tansania eingeladen haben. Die insgesamt 54 Teilnehmer müssen etwa 1/3 der Kosten selbst aufbringen. Wir möchten mit 2/3 der Kosten unterstützen. So wollen wir Leiter dazu ausrüsten, mit diesem Traumaheilungsdienst in ihren Gemeinden zu beginnen und vielen Menschen zu helfen, dass sie in ihrer Beziehung zu Gott und zueinander wieder heilen können. Wir benötigen ungefähr 7500 Euro für diese ersten beiden Schulungen.

Wenn ihr euch als ganze Gemeinde oder auch privat daran beteiligen möchtet, wäre das eine sehr große Hilfe. Die Spenden dafür gehen an:

Wycliff e.V.

IBAN: DE10 3506 0190 1013 440014

Bank für Kirche und Diakonie

Vermerk: Projekt 387090 Traumaheilung Tansania

Falls mehr als 7500 Euro eingehen sollten, möchten wir die Spenden dann für eine dritte Schulung einsetzen, die Mitte des Jahres erfolgen soll. Dabei werden die jetzt im März geschulten Leiter nach ihren ersten Erfahrungen in der Gruppenleitung selbst zu Trainern ausgebildet, damit sie über ihre Gemeinden hinaus auch in ihren Denominationen und Regionen dieses gute Programm verbreiten können und noch viel mehr Menschen Gottes Wort und die Gemeinschaft unter Christen als heilsam erleben können.

Damaris und ich möchten mit einem Team von Mitarbeitern auch eine Traumaheilungsgruppe in unserer Gemeinde in Mbeya starten. Bitte betet dafür, dass wir Gottes Wirken sehen, dass Menschen ihre Lasten bei Jesus loswerden und betet auch für uns, dass wir das alles gut auf Suaheli schaffen.


Wir wünschen uns so sehr, dass viele Menschen Jesus in ihr Leben aufnehmen, so wie wir es im Johannesevangelium lesen: „die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“ Und dass sie als solche auch diese „herrliche Freiheit der Kinder Gottes“ (Römer 8,19) erfahren können, von der die Bibel spricht.


Wieder zuhause

Damaris und Daniel beim Ehewochenende

Damaris und Daniel beim Ehewochenende

Es tut so gut, wieder zuhause zu sein und im Alltag anzukommen. Samuel und Lea sind als unsere Lernhelfer wieder voll eingespannt und haben sogar Mitte Februar ein ganzes Wochenende übernommen, sodass Damaris und ich uns für ein Ehewochenende zurückgezogen haben. Das tat so richtig gut, in einem schönen Hotel abzutauchen, gut zu frühstücken, gemeinsam zu lesen und über manches zu reden und zu beten, was uns beschäftigt. Wir wollen uns solche Qualitätszeiten immer wieder bewusst nehmen. Unser Ziel ist, auch regelmäßig jede Woche extra Zeiten freizuhalten.


Wir sehen es in Deutschland, aber auch hier: Ehen und Familien sind so sehr angefochten und der Friede zuhause ist so wichtig, dass wir, unsere Kinder und auch unser Dienst kraftvoll sind.


Betet für uns als Familie, dass wir alle gut wieder reinfinden in alle Aufgaben, in die Gott uns hier gestellt hat.

Uno-Spiel

v.l.n.r Lernhelfer Samuel, Samuel, Rebekka, Lernhelferin Lea und Elia beim Uno-Spiel

Pizza und tansanischer Rotwein

Gemeinschaftsprojekt: super leckere Pizza und tansanischer Rotwein


Neue Möglichkeiten für die Sangu

Mitte Februar kam das Leitungsteam der Sangu nach Mbeya zu einer Besprechung. Zwei Gemeinden aus Deutschland haben Geld gegeben für die Anschaffung zweier Motorräder und zweier Projektoren, um Bibeln, den Jesusfilm und die Joseffilme in alle Dörfer im Gebiet der Sangu bringen zu können. Wir haben darüber nachgedacht, wie das praktisch aussehen kann und wie wir die Sangu weiter schulen können im Jahr 2026. Nun beten wir:

  • dass wir zwei Orte finden, an denen die Materialien sicher gelagert werden können,
  • dass jeder seine Verantwortung wahrnimmt, dass es vorwärts geht im Volk der Sangu,
  • dass weitere Bibelgesprächsgruppen gegründet werden und wachsen,
  • dass in den Gemeinden die Sprache der Sangu immer mehr für Lieder und Predigten verwendet wird,
  • und dass die Gemeinde Jesu wächst in die Tiefe und in die Breite.

Neue Filme zu wichtigen Themen

Medienschulung Gruppenfoto

Andreas Ernst aus Kamerun (ganz links im Bild) brachte uns bei, wie man Videos entwickeln, produzieren und verbreiten kann.

Die letzte Woche im Februar und die erste Woche im März durften Damaris und ich zusammen mit unseren Mitarbeitern Mwasandube und Emmanuel, sowie anderen Mitarbeitern von SIL an einer weiteren Medienschulung bei uns hier in Mbeya teilnehmen. Andreas Ernst aus Kamerun brachte uns bei, wie man mit Menschen gemeinsam Videos zu relevanten Themen entwickeln, produzieren und diese dann auch effektiv verbreiten kann. Es kamen auch Teilnehmer aus Burkina Faso, Nigeria und aus den tansanischen Völkern der Ngoreme, der Nyika und der Sangu.


Die Teilnehmer aus diesen drei Völkern hatten bereits Vorkenntnisse und konnten ihre Fähigkeiten noch weiter ausbauen. Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse dieser Schulung, wenn wir schon bald Filme sehen dürfen, in denen Gottes Wort angewandt wird auf die Fragen der Menschen in diesen verschiedenen Sprachen und Kulturen.


Gerne dürft ihr für alle Kursteilnehmer bitten, dass sie wertvolle Videos produzieren, die Gott groß machen, den Menschen helfen und weite Verbreitung in den Völkern finden.

Das Thema fuer den Film wird gemeinsam gefunden

Das Thema für den Film und die Geschichte werden in der großen Gruppe gemeinsam gefunden und entwickelt.

Damaris uebt Interview-Video

Damaris übt mit ihrem Team für ein Interview-Video

Dreh der ersten Szene


Editing ist für viele Teilnehmer eine große Herausforderung, aber einige Teilnehmer haben gute Resultate erzielt. Der halbstündige Film „Nabii wa Tumbo“ ist fertig und auf Youtube zu finden.



Beim Dreh der ersten Szene für unseren Film über eine Frau, die sich an einen falschen Propheten hängt

Suchthilfe für die Ndali

Für Mitte April planen wir, mit unserem EthnoArts-Team nochmal zum Volk der Ndali aufzubrechen, um dort die Leiter von Suchthilfegruppen in einigen Workshops zu ermutigen. Betet bitte dafür, dass die 101 Gruppenleiter, die im Jahr 2025 für diesen Dienst ausgebildet wurden, treu ihre Gruppen leiten und die Kraft bekommen, die Gruppenteilnehmer in Liebe zu begleiten.


Betet dafür, dass die Ketten der Sucht gesprengt werden und Menschen durch eine erneuerte Beziehung zu Jesus ganz frei werden für das, was Gott an ihnen und durch sie wirken möchte. Betet auch für alle Mitarbeiter aus unserer Gemeinde, die als Suchthilfegruppenleiter ausgebildet wurden, dass wir bald auch hier mit der Suchthilfearbeit beginnen können.

Möge der Herr Jesus Christus dich führen, dich reichlich segnen und dir seinen Frieden schenken,

alles Liebe,


Daniel & Damaris mit Samuel, Rebekka und Elia